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Vorträge und Talks von synyx

  • Talks von synyx

Wir synyxer sind immer wieder auf Konferenzen oder User Groups unterwegs. Oft als Teilnehmer, aber auch als Speaker. Hier gibt es eine kleine Auswahl an verschiedenen Talks und Vorträgen. Weitere Informationen gibt es auch auf unserer Event-Seite.

Vom Monolithen zu Microservices, ein Erfahrungsbericht

Andreas Weigel, Jakob Fels

Die Migration von Monolithischen Anwendungen hin zu einer Microservice Architektur stellt oftmals eine große Herausforderung dar. In diesem Vortrag möchten wir die Erfahrungen eines agil arbeitenden Software Teams teilen, welches diese Transformation begleitet hat.

Dabei gehen wir darauf ein, wie wir auf die gestiegene Komplexität einer verteilten Anwendung reagiert haben. Hierbei spielen sowohl organisatorische Veränderungen, hin zu cross-funktionalen Teams, als auch technische Herausforderungen, wie Monitoring und Logging, eine Rolle. Wir werden auch beleuchten, wie BDD getriebenen Test-Suites sichergestellt haben, dass die Migration keine ungewünschten Seiteneffekte auf die Funktionalität der Gesamtanwendung hat.

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Ihr redet über Resilience und wisst nicht was CAP & Co ist?

Joachim Arrasz, Christian Mennerich

Resilience ist momentan in aller Munde, und gerade im Zuge der wachsenden Verbreitung von Microservices allgegenwärtig im Architekturdesign. Im Kern fordert die Resilenz den toleranten Umgang mit Fehlern in Hard- und Software. Gerade in verteilten Systemlandschaften sind Ausfälle und Fehler unvermeidbar, und dem System soll möglichst automatisiert die Möglichkeit gegeben werden, sich zu erholen.

Noch immer aber werden an ein verteiltes System Annahmen getroffen, die es nicht erfüllen kann. Hier gelten insbesondere die Implikationen aus dem CAP-Theorem und der Priorisierung von Konsistenz, Verfügbarkeit und Partitionstoleranz im Rahmen der eigenen Systemarchitektur. Resilenz ist hier nicht gleichzusetzen mit der Hochverfügbarkeit eines Systems, und die Toleranz von Ausfällen von Teilsystemen ist im Vorfeld mitzudenken: Die Konsequenzen aus der temporären Nichtverfügbarkeit von Shards ist grundsätzlich verschieden von der Nichtverfügbarkeit replizierter Daten, und es ist wichtig zu wissen welche Anforderung an das System bestehen. SLAs und Uptime beispielsweise sind anders zu gewährleisten als immer vollständige Informationen.

Dieser Vortrag will das Zusammenspiel aufzeigen zwischen CAP und Resilenz in verteilten Softwaresystemen, und diskutieren wie wichtig es ist die Anforderungen und SLAs der Teilsysteme korrekt benennen zu können, um die vorhandenen Techniken gewinnbringend zu kombinieren.

Eine kleine Reise durch NoSQL

Christian Mennerich

NoSQL ist in aller Munde, und (nahezu) jeder will mit diesen neuen Technologien arbeiten. Aber was ist denn NoSQL eigentlich genau, und welche Probleme will es adressieren und lösen? Der Vortrag keine allumfassende Antwort geben, aber diskutieren und aufzeigen das es nach wie vor viele Missverständnisse in der NoSQL-Welt gibt, die sich hartnäckig halten.

Die kleine Reise durch die “NoSQL-Geschichte” beginnt bei Edgar Codd und seinen Ideen, die die relationale Welt begründeten. Weiter geht es über die Brewersche Vermutung und den Beweis des CAP-Theorems mit seinen Konsequenzen auf verteilte Datenbanksysteme, die Hauptdomäne vieler NoSQL-Datenbanken. Die harsche Kritik Michael Stonebrakers am Festhalten an veralteten Techniken und den relationalen Elefanten lassen erahnen, wie sich die Zukunft entwickeln kann. Und über allem schwebt immer wieder die Frage ob sich die Geschichte nicht ständig wiederholt.

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Umgekehrte Architekturanalyse - Datastore Evaluation

Joachim Arrasz, Christian Mennerich

Häufig sind zu Beginn eines Projektes noch nicht alle Anforderungen erfassbar, bzw. oft auch noch gar nicht bekannt. Joachim Arrasz und Christian Mennerich werden in diesem Vortrag über Methodiken und Erfahrungen berichten, wie ohne vollständige und konkrete fachliche Anforderungen dennoch die Möglichkeit besteht, zumindest mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit das für ein Softwareprojekt passende Produkt ausgewählt zu haben.

Dazu wird ein Beispiel aus der Containerlogistik herangezogen. Dies ist ein Geschäftsbereich, der sich durch hohe Dynamik und Anforderungen an Flexibilität im Tagesgeschäft auszeichnet. Es wird diskutiert, wie anhand technischer Fallbeispiele eine risikominimierende Entscheidung für einen Datastore (in diesem Fall die Graphdatenbank Neo4j) gefällt werden konnte. Auf Lasttests, API-Testszenarien und Mengengerüste wird dabei eingegangen, und neben einer Beschreibung des Projektverlaufs wird auch ein Ausblick auf das erfolgreich fortdauernde Projekt gegeben.

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Devoxx4Kids - wie man Kindern eine Tagung ermöglicht

Christian Mennerich, Katja Arrasz-Schepanski

Technisches Verständnis und Kenntnisse in der Programmierung erhalten im Alltagsleben immer größere Bedeutung. Die Devoxx4Kids richtet sich hier an Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 14 Jahren. Ihr erklärtes Ziel ist es, Kindern mit viel Spaß und Freude Grundlagen der Computerverarbeitung und des strukturierten Denkens spielerisch näher zu bringen. Dazu gehört es auch, dass Workshops und Erfahrungen allen Interessierten zur Verfügung gestellt werden.

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