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Wer zu spät kommt, den bestraft die Scrum-Fail-Tasse.

  • Autor: Katja Arrasz-Schepanski
  • Datum: 7.09.2010

scrumNiemand ist perfekt, das ist allgemein bekannt. Manchmal muss man auch zu weniger makellosen Eigenschaften stehen und versuchen das Beste daraus zu machen. So versuchen die Mitarbeiter von Synyx in erster Linie die Untugend des Zuspätkommens erst gar nicht aufkommen zu lassen. Sollte es aber doch mal nicht funktionieren, dann in etwas Sinnvolles und Positives umzuwandeln.

Für die Daily Scrums ist es wichtig, dass sie pünktlich anfangen, sprich, dass alle Beteiligten ohne Verspätung zum Meeting kommen. Für den ein oder anderen ist das nicht immer so leicht, auch wenn es sich in diesem Fall oftmals nur um eine Minute handelt. Die Gründe dafür sind vielfältig, spielen aber hier keine Rolle. Denn Ziel ist es, Verspätungen zu vermeiden. Folglich wurde die “Scrum-Fail-Kasse” eingeführt. Wer also zu spät zum Daily Scrum erscheint, hat einen gewissen Betrag in eben diese Kasse zu zahlen. Im Laufe der Zeit kann sich da durchaus etwas ansammeln.

Und was ist daran jetzt sinnvoll? Ganz einfach: Kiva, eine wohltätige Organisation (NGO), bietet die Möglichkeit, Mikrokredite direkt an einen selbst ausgesuchten Kreditnehmer in einem Entwicklungsland zu vergeben. Menschen auf der ganzen Welt können so mit kleinen Beträgen - schon ab 25 US-Dollar - anderen Menschen in Armut helfen, eine Existenzgrundlage aufzubauen.

Fabian Buch, Scrum Master bei Synyx, hat sich in Absprache mit den Teams für diesen Weg entschieden, um den Betrag der Scrum Fail Kasse sinnvoll einzusetzen. Inzwischen konnten bereits einige Projekte unterstützt werden, wie auf der Kiva Lending Team Seite von Synyx nachzulesen ist.

Auch wenn sich der Scrum Master stets über Pünktlichkeit freut, kann er mit einem zwinkernden Auge, das Positive daran sehen ;-)

Tags: Kiva Scrum