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Kommunikationsgrenzen überschreiten durch Visualisierung

  • Author: schneider
  • Date: 1.02.2017

Als IT-Dienstleister setzt man bekanntlicherweise die Ideen und Wünsche des Kunden um. Deshalb befasst man sich sehr früh im Projekt mit dessen Fachlichkeit, um ein möglichst tiefes Verständnis über das Produkt und dessen Kontext zu erhalten.

Hier bot es sich in unserem neuen Projekt an eine neue Richtung einzuschlagen, um schneller ein einheitliches Verständnis zu erlangen. Das neue Projekt beschäftigt sich mit der Unterstützung der Arbeitsabläufe an einem Containerterminal. Ein Containerterminal ist ein Umschlagspunkt für Container, welche zum Beispiel für den weiteren Transport von einem Binnenschiff auf ein LKW umgeschlagen werden. Bei diesem Projekt bot es sich an das Containerterminal als Modell mit den wichtigsten Elementen zu modellieren. Also wurden Kräne, Stacker und LKWs kurzerhand nach gebaut. Nein nicht digital. Analog.

Mit unserem Modell sind wir nun in der Lage den kompletten Durchlauf eines Container an einem Containerterminal von der Einfahrtkontrolle über die Abfertigung mit einem Kran oder Stacker bis zur Ausfahrtkontrolle nach zu stellen.

 

Die Kommunikation zwischen dem Entwicklerteam und dem Kunden wurde dadurch deutlich vereinfacht. Gerade in Plannings und Reviews, aber auch bei offenen Fragen beim Bearbeiten eines Tickets während des Sprints, griffen wir immer wieder auf das Modell zurück, um Abläufe zu verstehen und einzelne Details nach zu stellen und diese zu analysieren.

Mit unseren bisherigen Erfahrungen können wir das Vorgehen mit dem Modell nur empfehlen. Es übertrifft Scribbles durch seine Dynamik und Interaktionsmöglichkeiten und holt durch den spielerischen Aspekt sehr einfach die Kollegen und den Kunden ab. Für unsere nächsten Projekte würden wir solch ein Modell sofort wieder einsetzen.

Tags: kommunikation Lego Scrum